Gemüse-Fruchtsaft – auradent vital

Gemüse-Fruchtsaft für Ihr gesundes Leben

auradent vital: die innovative Pflege für Zahn und Herz zum Trinken:

  • für gesunde Zähne
  • für ein gesundes Herz
  • für ein gesundes Leben
  • Zutaten:
    • Gemüsesaft (Salat-, Spinat-, Weiße Bete-, Petersilien-, Zucchinisaft)
    • Holunderblütenextrakt
    • Fruchtsaft (Mandarinen-, Johannisbeer-, Acerolakirschsaft)

 


„Mit Putzen allein ist der Kampf gegen Plaque, Karies und Zahnfleischentzündung nicht zu gewinnen.“
1)

Prof. Dr. U. Schlagenhauf, Leiter der Abteilung für Parodontologie der Würzburger Zahnkliniken, erläutert: „Zähneputzen ist eine gute Sache. Noch besser wäre es aber, den schädlichen Bakterien im Mund den Nährboden zu entziehen.“ Dabei sind die Ernährung und der Lebensstil entscheidend – sowohl für die Mund- und Zahngesundheit, als auch für die Herzgesundheit. So wird der Zusammenhang zwischen dem Zustand der Blutgefäße eines Menschen und dem Zahnfleisch identifiziert. Herr U. Schlagenhauf weist darauf hin, „…dass sich eine unbehandelte Parodontitis negativ auf die Gefäße auswirkt.“ Die Studien zeigen, dass nach erfolgreicher Behandlung des Zahnfleischs sogar die Gefäßentzündung zurückgeht.

Hier spielt eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse eine wesentliche Rolle. Die regelmäßige Aufnahme von nitratreichem Gemüse ist eine natürliche Profilaxe gegen Parodontitis: „Pflanzennitrate wirken antibakteriell und werden nachfolgend im Körper unter anderem in Stickoxid umgewandelt, einem wichtigen Signalmolekül für die Regulation des Blutdrucks und der Ausprägungsstärke von Entzündungen“, sagt Herr U. Schlagenhauf.

 

Preisgekrönte Studie: Positive Wirkung von Salatsaft auf Zahngesundheit2)

In einer jüngst im renommierten „Journal of Clinical Periodontology“ [Jockel-Schneider, Y. et al., 2016] veröffentlichten Untersuchung berichtete eine Forschergruppe aus Zahnärzten und Lebensmittelexperten der Universitäten Würzburg (Dr. med. dent. Yvonne Jockel-Schneider und Prof. Dr. U. Schlagenhauf) und Hohenheim (M. Sc. Lebensmitteltechnologie Sophia Goßner und Prof. R. Carle) über eine ausgeprägte Hemmwirkung des regelmäßigen Konsums eines nitrathaltigen Gemüsesaftes auf die Ausprägung chronischer Zahnfleischentzündungen bei parodontal erkrankten Patienten. Dies lässt sich so erklären: mit der Nahrung aufgenommenes Pflanzennitrat ist ein unverzichtbarer Rohstoff für die Bildung von Stickoxid (NO) im menschlichen Körper, welches u.a. in vielfältiger Weise den Blutdruck, die Blutversorgung sowie die Gesundheit der Gefäße positiv beeinflusst. So beobachtete die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Schlagenhauf bei untersuchten Parodontitispatienten nicht nur einen ausgeprägten Rückgang der Zahnfleischentzündung durch den Konsum des nitrathaltigen Salatsaftes, sondern darüber hinaus auch eine eindeutig messbare, positive Wirkung auf die Gefäßgesundheit. Er arbeitet deshalb u.a. mit dem Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz zusammen, um die bislang nur in Teilen bekannten Zusammenhänge zwischen der Entstehung von Parodontitis und dem Auftreten von Gefäßerkrankungen näher erforschen zu können.

Es ist festzuhalten:
Während noch vor wenigen Jahren Nahrungsnitrate als potentiell gesundheitsgefährdende Schadstoffe angesehen wurde, hat die aktuelle wissenschaftliche Evidenz aus einer Fülle klinischer Studien mittlerweile zu einer regelrechten Paradigmenumkehr geführt. Der regelmäßige Konsum nitratreichen Blattgemüses gilt heute als unverzichtbarer Bestandteil einer gesundheitsbewussten Lebensweise und hat, durch Studien belegt, u.a. einen positiven Einfluss auf die Gefäßgesundheit und die Prävention von Krebserkrankungen.

Eine Würdigung dieser Arbeit fand jüngst mit der Verleihung des Preises auf dem Gebiet der zahnmedizinischen Forschung statt:

Wrigley´s Prophylaxe Preis 2016

Im Oktober 2016 erlangte das Autorenteam aus Würzburg und Hohenheim darüber hinaus beim von der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) ausgeschriebenen Wrigley´s Prophylaxe Preis 2016 den 1. Platz in der Kategorie Wissenschaft.

Zur Begründung der Entscheidung erläutert Prof. Dr. Thomas Attin, aus Universität Zürich: „Die Ergebnisse legen nahe, dass Gingivitis-Patienten mehr nitratreiche Gemüsesorten wie Kopfsalat, Rucola, Spinat oder Rote Bete essen sollten: Damit eröffnet sich eine verblüffend einfache, effektive und kostengünstige Möglichkeit, etablierte Therapien zur Kontrolle gingivaler Entzündungen zu unterstützen.“ 4)

Dank der guten Zusammenarbeit der Universitätsinstitute mit Aurapa konnten wissenschaftliche Erkenntnisse schnell in die Praxis umgesetzt werden.


1) (Artikel „Für Gesunde Zähne“ im „UNI.KLINIK“, Ausgabe 02/2015, Seiten 18-19:
www.ukw.de/fileadmin/uk/portal/04_Aktuelles/_Dokumente/UNI_KLINIK/uniklinik_1502.pdf)

2)Original-Studie: Jockel-Schneider, Y., Goßner, S.K., Petersen, N., Stölzel, P., Hägele, F., Schweiggert, R.M., Haubitz, I., Eigenthaler, M., Carle, R., Schlagenhauf, U. (2016). Stimulation of the nitrate-nitrite-NO-metabolism by repeated lettuce juice consumption decreases gingival inflammation in periodontal recall patients: a randomized, double-blinded, placebo-controlled clinical trial; in: “The Journal of Clinical Periodontology”

3)(Pressemitteilung zu der Studie, Universität Hohenheim: „Gemüsesaft aus Rucola und Spinat fördert Zahngesundheit“: www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=32920&cHash=ccf19f9e6d)

4)(www.dentalmagazin.de/news/Foerderung-der-Wissenschaft-und-des-sozialen-Engagements_373146.html#1)